Wie Kooperationen zwischen Gaming und Mode die Online- und Offline-Identität von Gamern prägen

Kooperationen zwischen Gaming und Mode ermöglichen es Gamern, ihren persönlichen Stil sowohl in virtuellen Welten als auch durch reale Kleidung auszudrücken. Offizielle Partnerschaften zeigen dabei einen Austausch in beide Richtungen: Games greifen Designs und Trends aus der Modewelt auf, während Marken bekannte Gaming-Elemente und die Beteiligung der Community für eigene Kollektionen nutzen. Das ist besonders interessant, weil Kleidung und Cosmetics in gemeinsam genutzten virtuellen Welten persönlichen Geschmack zeigen und gleichzeitig die Zugehörigkeit zu bestimmten Games oder Communitys ausdrücken können.

Eine Roblox-Geschenkkarte kann über unterstützte Einlöseoptionen Guthaben hinzufügen oder Zugang zu Robux bieten und damit Käufe für den eigenen Avatar ermöglichen. Eneba bietet unter anderem Roblox-Geschenkkarten wie die Roblox Geschenkkarte an. Als digitaler Marktplatz stellt Eneba auf den Produktseiten Angaben zu Plattform und Region bereit. Vor dem Kauf ist es sinnvoll, die angegebene Region und die vorgesehene Plattform mit dem eigenen Account abzugleichen, um zu überprüfen, ob das jeweilige Produkt dafür geeignet ist.
 

Der eigene Avatar wird Teil des persönlichen Stils

Roblox ist ein anschauliches Beispiel dafür, welche Bedeutung die visuelle Gestaltung des eigenen Avatars für Gamer haben kann. Fast 71 % der Marketplace-Besucher verbrachten im Dezember 2023 Zeit damit, ihren Avatar zu bearbeiten. In den ersten neun Monaten des Jahres 2023 kauften Nutzer fast 1,6 Milliarden digitale Fashion-Items, während Markenpartner im selben Jahr etwa 27 Millionen Items auf der Plattform verkauften.

Diese Zahlen zeigen vor allem, wie aktiv Nutzer ihren eigenen Avatar gestalten, bedeuten jedoch nicht, dass alle Gamer auf dieselbe Weise mit ihrer virtuellen Identität umgehen. Eine Studie aus dem Jahr 2024 mit 202 Online-Gamern identifizierte Projektion, Erkundung und Nähe als verschiedene Formen der Beziehung zwischen dem virtuellen Avatar und dem realen beziehungsweise idealen Selbst. Ein Avatar kann seinem Gamer ähneln oder eine gewünschte Version der eigenen Person darstellen. Gleichzeitig kann er die Möglichkeit bieten, mit einer anderen Form der Selbstdarstellung zu experimentieren.

Da andere Gamer den Avatar ebenfalls sehen können, kann seine Gestaltung auch innerhalb einer Community eine soziale Bedeutung bekommen. Untersuchungen zum Erscheinungsbild von Avataren in Second Life ergaben, dass Gamer ihre visuelle Darstellung unter anderem nutzten, um ihre Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen und Communitys auszudrücken. Ein Markenaccessoire oder ein bestimmtes Cosmetic kann dadurch zu einem gemeinsamen Erkennungsmerkmal werden. Der Besitz eines bestimmten Items führt allerdings nicht automatisch zu Status oder Akzeptanz innerhalb einer Community.
 

Gaming-Designs finden ihren Weg in die reale Mode

Die Zusammenarbeit von Die Sims und Moschino zeigte, wie sich bekannte Elemente eines Games auf reale Kleidung übertragen lassen. Die physische Capsule Collection verwendete verpixelte Designs und verschiedene Items, die auf bekannten Symbolen aus Die Sims basierten. Die Partnerschaft erstreckte sich außerdem auf Die Sims 4, Die Sims Mobile und Die Sims FreePlay. Das Accessoires-Pack Die Sims 4: Moschino brachte zusätzlich modeinspirierte Kleidung ins Game und fügte eine freiberufliche Karriere in der Modefotografie hinzu.

Die im September 2021 gestartete Zusammenarbeit zwischen Fortnite und Balenciaga umfasste Marken-Outfits und Accessoires sowie einen eigenen thematischen Hub. Die Fortography-Kampagne ermutigte Gamer außerdem dazu, ihren individuellen Stil durch Community-Content zu präsentieren. Mode wurde dadurch nicht nur zu einem Cosmetic im persönlichen Inventar, sondern zu etwas, das Gamer innerhalb der Community zeigen, teilen und in eigene Inhalte einbauen konnten.

Solche Kooperationen können bekannte Gaming-Elemente auch außerhalb der eigentlichen Games sichtbarer machen. Modemarken bringen ihren eigenen Stil und ihre bekannten Designs in virtuelle Welten ein, während Games Symbole und Motive beisteuern, die innerhalb ihrer Communitys bereits bekannt sind. Reale Kleidung bietet Gamern wiederum die Möglichkeit, solche Gaming-Referenzen in den eigenen Alltagsstil zu integrieren.
 

Virtuelle Welten werden selbst Teil der Modekooperationen

Das im Dezember 2021 angekündigte Roblox-Erlebnis Ralph Lauren Winter Escape umfasste eine geschlechtsneutrale digitale Bekleidungskollektion sowie virtuelle Items in limitierter Auflage. Die Zusammenarbeit präsentierte virtuelle Mode damit als Erweiterung der Lifestyle-Welt der Marke. Solche Projekte zeigen, dass sich Kooperationen zwischen Gaming und Mode nicht ausschließlich auf einzelne Marken-Items beschränken müssen. Auch virtuelle Welten und Erlebnisse können Teil einer solchen Zusammenarbeit sein und Gamern ermöglichen, die entsprechenden Inhalte gemeinsam zu entdecken und zu nutzen.

Für bestimmte Gruppen kann die individuelle Gestaltung eines Avatars darüber hinaus eine besondere persönliche Bedeutung haben. Eine Studie aus dem Jahr 2026 mit trans- und geschlechtsdiversen Erwachsenen ergab, dass die Anpassung von Avataren die Erkundung der eigenen Identität und das Selbstvertrauen beim Ausdruck der Geschlechtsidentität fördern kann. Welche digitalen Inhalte für einen bestimmten Account verfügbar sind, hängt dabei weiterhin von der jeweiligen Plattform und Region ab. Eneba bietet Game-Keys, Geschenkkarten und andere digitale Produkte an. Angaben zu Plattform und Region auf den jeweiligen Produktseiten können Käufern dabei helfen, vor dem Kauf zu überprüfen, ob ein Produkt zum vorgesehenen Account und zur gewünschten Plattform passt.