11 Tipps für neue und zurückkehrende Overwatch-Spieler

Overwatch erlebt gerade so etwas wie einen Neustart. Blizzard hat das „2“ gestrichen, die Seasons stärker auf Story ausgerichtet und mehrere neue Helden angekündigt. Entsprechend viele Spieler schauen wieder rein – oder starten zum ersten Mal. Wenn du länger raus warst oder komplett neu einsteigst, wirkt das Spiel mit seinen 50 Helden, neuen Modi und Systemen schnell überfordernd. Hier sind elf Tipps, die dir den Einstieg deutlich leichter machen.

1. Kenne die Spielmodi – sie entscheiden alles

Overwatch sieht auf den ersten Blick immer gleich aus: Zwei Teams kämpfen um ein Ziel. Aber je nach Modus ändern sich Tempo, Map-Flow und Prioritäten massiv.

Control: King-of-the-Hill, Best-of-Three. Punkt halten, gewinnen.

Escort: Payload begleiten oder stoppen. Overtime kann Matches dramatisch verlängern.

Hybrid: Erst Punkt einnehmen, dann Payload eskortieren.

Push: Tauziehen mit einem Roboter, der Barrikaden verschiebt.

Flashpoint: Große Maps, mehrere rotierende Ziele.

Clash: Lineare Eroberung mehrerer Punkte.

Wer versteht, wann aggressiv gepusht werden muss und wann Geduld wichtiger ist, gewinnt deutlich mehr Spiele.

2. Ja, 6v6 gibt es noch

Viele denken, Overwatch sei nur noch 5v5 mit Rollenbindung (1 Tank, 2 DPS, 2 Support). Das ist zwar der Standard, aber 6v6 Open Queue existiert weiterhin – auch im Ranked. Wenn du das klassische Chaos vermisst, kannst du es immer noch spielen.

3. Map-Voting ist Glückssache

Zu Beginn stimmt die Lobby über drei Maps ab. Aber es ist kein Mehrheitsentscheid – jede Stimme erhöht nur die Chance im Zufallsrad. Selbst wenn neun Leute Map A wählen, kann Map B gewinnen. Frustrierend? Manchmal. Aber so bleibt die Rotation abwechslungsreich.

4. Wechsle Helden – auch mit Perks

Perks sind permanente Upgrades während eines Matches. Viele zögern deshalb beim Wechseln, weil sie bereits Fortschritt investiert haben. Fehler.

Perks laden später im Match schneller auf.

Wenn du zurückwechselst, bleiben deine alten Perks erhalten.

Flexibilität ist stärker als Sturheit.

5. Fang mit simplen Helden an

50 Helden sind einschüchternd. Du musst nicht sofort komplizierte Kits lernen.

Soldier: 76 ist der klassische Shooter-Typ.

Reinhardt ist ein klar definierter Frontliner.

Mercy oder Moira sind gute Support-Einstiege.

Erst Basics, dann Exoten.

6. Synergien lernst du im Spiel

Niemand kennt von Anfang an alle 1000 Interaktionen. Such dir einen Main und lerne durch Erfahrung:

Wer kontert dich?

Wen konterst du?

Welche Ultimates harmonieren?

Praxis schlägt Theorie.

7. Spiel mit Freunden

Ein koordinierter Fünfer-Stack ist Gold wert. Kommunikation gewinnt Spiele. Und ehrlich: Overwatch solo kann toxisch sein. Mit Freunden macht selbst eine Niederlage mehr Spaß.

8. Stadium ist nichts für Einsteiger

Der komplexeste Modus im Spiel. Lange Matches, Build-Mechaniken, kein Heldenwechsel möglich. Wenn du gerade erst zurückkommst, bleib erstmal bei Quick Play oder Ranked. Stadium ist Endgame-Content.

9. Mythic-Skins kosten viel – müssen sie aber nicht

Im Shop wirken Mythic-Skins absurd teuer. Aber:

Der Premium Battle Pass liefert genug Mythic-Prismen für eine Skin.

Verpasste Skins rotieren später zurück.

Geduld spart Geld.

10. Die Story-Zusammenfassung im Spiel reicht nicht

Overwatch setzt jetzt stärker auf Lore. Das Ingame-Recap kratzt aber nur an der Oberfläche. Wenn dich die Geschichte interessiert, lohnt sich ein Blick auf Cinematics, Motion Comics und Fan-Zusammenfassungen. Vieles ist kostenlos verfügbar.

11. Lootboxen sind zurück – aber anders

Du kannst sie nicht kaufen. Stattdessen erhältst du sie durch:

Battle Pass

Events

Daily- und Weekly-Challenges

Sie sind heute eher Bonus als Glücksspielsystem.