Borderlands 4-DLC „Mad Ellie and the Vault of the Damned“ spaltet Fans

Gearbox und 2K haben am 26. März die erste große Erweiterung für Borderlands 4 veröffentlicht. Das $30 teure „Story Pack“ bringt eine neue Region, einige neue Waffen und den spielbaren Vault Hunter C4SH, einen CasinoBot mit magischem Kartendeck. Das Ganze soll die Spieler zurück ins Spiel locken, doch die Community reagiert zwiegespalten.

Die Hauptkritik richtet sich gegen das Preis-Leistungs-Verhältnis: Die neue Questline ist in zwei bis drei Stunden abgeschlossen, die Region deutlich kleiner als die des Hauptspiels. Für manche Spieler ist das zu wenig Inhalt für fast die Hälfte des Preises des Hauptspiels. Auf Steam hat das DLC daher nur eine „Mixed“-Bewertung, während es auf PSN mit 4,3/5 besser abschneidet.

Lead-Designer Josh Jeffcoat betont, dass die Erweiterung bewusst als Abenteuer-Erfahrung konzipiert wurde. Spieler sollen neue Orte erkunden, Horror-Elemente erleben und erstmals auch Unterwasserwelten entdecken, ohne sich um Endgame-Loottaktiken kümmern zu müssen.

Preislich reiht sich das DLC in die Tradition früherer Borderlands-Erweiterungen ein: Borderlands 2 bot post-launch Story-Packs für 10 $ an, die zwei bis vier Stunden Inhalt lieferten, Borderlands 3 steigerte die Preise auf 15 $. Borderlands 4 kombiniert erstmals Story-Paket und neuen Vault Hunter in einem Paket, was die $30 erklärt, aber viele Spieler trotzdem skeptisch macht – besonders in Zeiten, in denen Gratis-Updates und Live-Service-Content zur Norm geworden sind.

Gearbox bietet alternativ den Vault Hunter Pack für 50 $ an, der beide Story-Packs plus zwei neue Charaktere umfasst. Ob das genug ist, um Spieler zurückzugewinnen, bleibt fraglich, doch Jeffcoat hofft, dass das neue Abenteuer mit frischem Gameplay genug Anreiz bietet, wieder einzusteigen.