Key Facts

  • Genre: Top-Down Horde Survival / Twin-Stick-Shooter

  • Entwickler & Publisher: KBGS (Indie / Solo-Dev)

  • Status: Früher Entwicklungsstand

  • Plattform: PC

Das Spielprinzip: Gute Grundidee trifft auf rohen Zustand

Auf dem Papier klingt Swarm Me nach launiger Arcade-Kost: Als Mecha/Drone wirst du von endlosen Schwärmen gejagt. Statt nur stumpf abzuballern, musst du die Geggermassen geschickt kneten ("kiten") und in tödliche Fallen oder Umwelt-Gefahren locken.

Wenn man das Spiel startet, wird jedoch extrem schnell klar: Hier steckt noch sehr viel Baustelle drin.

  • Fehlender Feinschliff: Das Trefferfeedback, die Animationen und die Menüs wirken aktuell extrem rudimentär.

  • Schnelle Monotonie: Nach wenigen Minuten hat man im Grunde alles gesehen. Das Gameplay wiederholt sich rasend schnell und es fehlt spürbar an Abwechslung sowie klarer Progression.

  • Anfangsschwierigkeiten: Tutorials, Trefferzonen und die Steuerung in engen Runden wirken oft sperrig.

Wer hier ein fertiges oder durchkonzipiertes Spiel erwartet, wird enttäuscht. Sieht man es aber als frühen Entwicklungs-Prototyp eines einzelnen Entwicklers, erkennt man zumindest den spielerischen Ansatz.

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Technik & Performance: Unser Testsystem

Da es sich um ein grafisch extrem minimalistisches Indie-Projekt handelt, sind die Systemanforderungen verschwindend gering.

Test-Setup:

  • Laptop-Modell: MSI Vector GP76 12UH

  • Prozessor (CPU): Intel Core i7-12700H (14 Kerne, 20 Threads, Boost bis zu 4,7 GHz)

  • Grafikkarte (GPU): NVIDIA GeForce RTX 3080 Laptop GPU

  • Arbeitsspeicher (RAM): 16 GB DDR5

Performance-Eindruck:

Wenig überraschend lief Swarm Me auf unserem MSI Vector absolut mühelos. Ruckler gab es keine und die Framerates waren jenseits jeder messbaren Grenze. Allerdings ist das bei der schlichten 3D/Top-Down-Optik auch das Mindeste. Das Spiel läuft auch auf ältesten Laptops oder integrierten Grafikkarten problemlos.

Pro & Contra

Das gefällt uns gut:

  • Traps-&-Kiting-Konzept bringt einen netten Twist ins Horde-Genre

  • Sehr unkomplizierter Einstieg für eine schnelle 5-Minuten-Runde

  • Extrem geringe Hardware-Anforderungen

Das gefällt uns weniger:

  • Aktuell extrem roher "Alpha"-Zustand mit kaum spielerischem Tiefgang

  • Wird sehr schnell monoton

  • Biederes Design, einfaches Sounddesign und unpoliertes Trefferfeedback

Planetkey-Prognose

Fazit: Momentan ist Swarm Me eher ein spielbarer Prototyp als ein vollwertiges Spiel. Dass ein Kleinst-Entwickler Zeit braucht, um Mechaniken, Content und Feinschliff nachzureichen, ist völlig verständlich. Aktuell macht der Titel schlicht zu wenig aus seiner Idee. Man darf gespannt sein, ob der Entwickler über die nächsten Updates noch ausreichend Inhalt und Substanz nachliefert – im jetzigen Zustand kann man das Spiel allerdings getrost links liegen lassen.