Logan Paul redet über Pokémon-Karten, als würde er ein Ponzi-Schema starten

Ist Monster Hunter Wilds wirklich bald auf der Switch 2 spielbar? Wird Cyberpunk 2 ein PlayStation 7-Exklusivtitel? Und warum schafft es Logan Paul, dass alles, worüber er spricht – selbst Pokémon-Karten – so unglaublich schmierige Investment-Vibes versprüht? Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Morning Checkpoint, Kotakus täglichem Rundumschlag zu Gaming-News und Kultur.

Ex-Sony-Interactive-Chairman Shawn Layden soll wohl eine Art Mad Men über die Spieleindustrie planen. Wahrscheinlich wird das nie produziert, aber ehrlich gesagt, ich würde das sofort schauen. Bobby Kotick könnte wieder Bobby Kotick spielen. Bis dahin bleibt Mythic Quest die beste Parodie auf die Branche.

Aber zurück zu Paul: Mit seiner Ankündigung für die kommende Auktion seiner PSA 10 Illustrator Pikachu-Karte – die er als wertvollste Pokémon-Karte der Welt bezeichnet – legte er wieder einmal eine Mischung aus Gier und Verkaufsflair hin. “Pokémon als Anlageklasse hat den Aktienmarkt in den letzten 20 Jahren um über 3.000 Prozent geschlagen,” erklärte er kürzlich bei Fox Business.

Und das ist noch nicht alles: Vor der Ankündigung trug Paul die fast 6 Millionen Dollar teure Karte sogar während Wrestling-Matches um den Hals. Wenn es jemand schafft, die absurde Blase rund um Pokémon-Karten aus der Covid-Ära richtig zu vermarkten – oder zum Platzen zu bringen – dann ist es wohl Logan Paul, der schon einmal Fans für ein gescheitertes NFT-Spiel Geld zurückzahlen musste.