Assassin’s Creed PvP-Projekt „Invictus“ soll im Playtest durchgefallen sein

Das seit Jahren immer wieder auftauchende Multiplayer-Spin-off der Assassin’s-Creed-Reihe scheint schon vor dem eigentlichen Release wieder ins Wanken zu geraten. Laut einem aktuellen Leak soll ein interner Playtest im letzten Monat deutlich schlechter ausgefallen sein als erwartet.

Das Projekt mit dem Codenamen Invictus wird schon länger mit einem eher ungewöhnlichen Ansatz in Verbindung gebracht. Die Idee: ein PvP-Ableger im Stil von Party- oder Survival-Show-Formaten, irgendwo zwischen klassischen Assassin’s-Creed-Mechaniken und einem kompetitiven Multiplayer-Setup. Genau diese Mischung sorgt seit der ersten Gerüchtephase für Stirnrunzeln – und offenbar auch intern für Probleme.

Ein bekannter Insider spricht nun von sehr negativem Feedback aus dem Playtest. Die Formulierung ist deutlich: Das Spiel soll in seinem aktuellen Zustand „nicht gut funktioniert“ haben. Die Konsequenz, so die Spekulation, könnte alles von einer längeren Verschiebung bis hin zu einer kompletten Neuausrichtung oder im schlimmsten Fall einer Einstellung sein.

Ubisoft selbst hat sich dazu natürlich nicht geäußert. Trotzdem passt die Unsicherheit ins Gesamtbild. Der Publisher steht seit einiger Zeit unter Druck, Projekte zu straffen und Ressourcen neu zu verteilen. Parallel laufen große Umbauten innerhalb der Studios, begleitet von mehreren Verschiebungen und gestrichenen Konzepten.

Gerade Multiplayer-Projekte sind dabei ein heikles Feld. Während Spiele wie For Honor oder Rainbow Six Siege langfristig stabile Communities aufgebaut haben, sind neue PvP-Ideen heute deutlich schwerer zu platzieren als noch vor ein paar Jahren. Der Markt ist gesättigt, die Erwartungen hoch, und jeder Fehlstart wird schnell zum Risiko.

Ob Invictus diesen Sprung noch schafft, ist aktuell völlig offen. Der Titel steht sinnbildlich für ein Ubisoft, das zwar weiter experimentiert, aber gleichzeitig immer häufiger mit internen Realitätschecks konfrontiert wird.