Sabrina Carpenter zeigt Halo und Pokémon, wie man sich gegen Missbrauch von IP wehrt

Popstar Sabrina Carpenter hat sich gegen die unrechtmäßige Nutzung ihrer Musik durch das Trump-Administration-Video zur Förderung von ICE ausgesprochen – und das besser, als es große IPs wie Halo oder Pokémon getan haben.

Anfang Dezember nutzte das US-Heimatschutzministerium Memes und populäre Medieninhalte, darunter Musik von Carpenter und Bilder aus Spielen wie Pokémon und Halo, um Videos zu verbreiten, die Abschiebungen und Polizeieinsätze glorifizieren. Weder Microsoft/Xbox noch The Pokémon Company haben das Material aktiv freigegeben oder sich öffentlich gegen die Verwendung gestellt.

Carpenter reagierte prompt: Sie forderte das Weiße Haus auf, ihre Songs nicht für politische Zwecke zu missbrauchen. Die Administration versuchte daraufhin, die Situation mit einem viralen Statement herunterzuspielen und behauptete, nur „kriminelle Ausländer“ würden abgeschoben – eine Darstellung, die die Realität der verstärkten ICE-Aktionen unter ihrer Führung verschleiert.

Fans von Carpenter unterstützen die Sängerin nun darin, rechtliche Schritte oder zumindest Copyright-Maßnahmen gegen die unrechtmäßige Nutzung zu prüfen. Carpenter zeigt damit eindrucksvoll, wie man als öffentliche Figur IP-Rechte schützt und Missbrauch anprangert, während andere große Marken weiterhin tatenlos bleiben.