Sega-Legende Hideki Sato, „Vater der Hardware“, Ist Gestorben

Hideki Sato, der Mann hinter Segas ikonischen Konsolen von der SG-1000 bis zur Dreamcast, ist am Freitag, den 13. Februar 2026, im Alter von 77 Jahren verstorben. Sato prägte nicht nur die Hardware-Designs, sondern war maßgeblich daran beteiligt, Sega vom Arcade-Giganten zum ernstzunehmenden Konkurrenten im Heimkonsolenmarkt zu machen.

1971 trat Sato in Sega ein und erlebte hautnah den Wandel des Unternehmens, von einem US-amerikanischen Elektronikkonzern über die japanische Spieleoffensive bis hin zu den hitzigen Konsolenkriegen der 80er und 90er Jahre. Anfangs an der SG-Serie und am Master System beteiligt, wurde er 1989 Direktor der Forschungs- und Entwicklungsabteilung – mit dem klaren Ziel, Nintendo herauszufordern.

Unter Satos Leitung entstand der Mega Drive (Genesis in Nordamerika), Segas Vorzeigekonsole der 16-Bit-Ära. Sein Ziel war ein Gerät, das wie ein hochwertiges Soundsystem aussah: schwarz, abgerundet, mit kontrastreichem Golddruck – teuer, aber beeindruckend. Mit zwei Jahren Vorsprung gegenüber dem Super Nintendo legte Sega den Grundstein für den Erfolg von Sonic the Hedgehog und etablierte die Marke weltweit.

Satos Handschrift zieht sich durch alle klassischen Sega-Konsolen: der Mega Drive als Symbol für Arcade-Power zu Hause, der experimentelle Saturn als CD-basierte 3D-Vision, und die Dreamcast, die trotz kommerzieller Kurven als Lieblingskind vieler Fans in Erinnerung bleibt.

Sein Einfluss reicht weit über die Konsolenkriege hinaus: Sato formte die Hardware-Philosophie, die die Spielwelt nachhaltig prägte. Zusammen mit dem kürzlichen Tod von Sega-Mitgründer David Rosen hinterlässt er eine Ära, die Generationen von Spielern und Entwicklern geprägt hat.