Xbox wird zu „XBOX“ – und das Internet verliert sofort die Nerven

Microsoft hat seine Gaming-Marke Xbox plötzlich in „XBOX“ umbenannt, zumindest optisch auf Social Media und in der Kommunikation rund um die Marke. Offiziell begründet wurde das Ganze über eine Abstimmung, bei der die Großschreibungs-Variante klar gewonnen haben soll.

Seitdem ist der Ton online erwartbar laut. Ein Teil der Community feiert das Ganze als „bold rebrand“, andere sehen darin einfach den nächsten unnötigen Corporate-Stunt, der mehr Aufmerksamkeit als Substanz erzeugen soll. Besonders auf Plattformen wie X und Bluesky prallen die Lager ziemlich direkt aufeinander.

Die Kritik geht dabei weniger inhaltlich gegen die Marke selbst, sondern eher gegen den Eindruck, dass hier eine eher kosmetische Entscheidung künstlich aufgeblasen wird. Gleichzeitig gibt es aber auch die typische Gegenfraktion, die genau solche Moves als „Branding mit Wiedererkennungswert“ verteidigt.

Unterm Strich bleibt vor allem ein Gefühl hängen: Viel Lärm um eine optische Anpassung. Und genau deshalb funktioniert die Reaktion im Netz so zuverlässig, weil niemand so gut über Kleinigkeiten eskalieren kann wie die Gaming-Community, wenn ein großes Logo ein paar Buchstaben wechselt.